Wenn du dich mit dem PRINCE2 Grundprinzip „Anpassen an das Projekt“ beschäftigst, bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag findest du typische Prüfungsfragen zur PRINCE2 Foundation Prüfung zu genau diesem Thema. So kannst du direkt testen, wie sicher du die wichtigsten Fragen zu dem Prinzip in der Prüfung einordnest.
Inhalt
- Was ist für das Thema "Anpassen an das Projekt" in der PRINCE2 Foundation Prüfung relevant?
- Typische Prüfungsfrage zum Grundprinzip "Anpassen an das Projekt"
- 2. beispielhafte Prüfungsfrage
- Eine der schwierigeren Fragen zum iterativ-inkrementellen Ansatz
- Wie schwer sind Examen-Fragen zu Anpassen an das Projekt?
- Achte auf diese typischen Fehler
Was ist für das Thema "Anpassen an das Projekt" in der PRINCE2 Foundation Prüfung relevant?
Die PRINCE2 Foundation Prüfung fragt im Bereich „Anpassen an das Projekt“ typischerweise danach, wie die Methode flexibel an den jeweiligen Projektkontext angepasst wird und warum es kein einheitliches Vorgehen für alle Projekte gibt.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundprinzipien als Orientierung, die Unterschiede zwischen Projektarbeit und Business as Usual, die Einzigartigkeit und zeitliche Begrenzung von Projekten sowie ihr höheres Risiko im Vergleich zum laufenden Betrieb.
Häufig geht es auch um passende Lieferansätze wie den iterativ-inkrementellen Ansatz, um die Anwendung von PRINCE2 in verschiedenen Umgebungen und darum, dass Begriffe, Rollen, Prozesse und Qualitätsaktivitäten je nach Branche, Produkt und Liefermethode sinnvoll zugeschnitten werden müssen.
Besonders wichtig ist dabei das Verständnis, dass Anpassung nicht bedeutet, Qualität oder Steuerung zu vereinfachen, sondern PRINCE2 so zu nutzen, dass die Vorgehensweise zum Projekt passt und die richtigen Aktivitäten in angemessenem Umfang durchgeführt werden.
Typische Prüfungsfrage zum Grundprinzip "Anpassen an das Projekt"
Was ist ein Merkmal eines Projekts, das sich vom Business as Usual (BAU) unterscheidet?
2. beispielhafte Prüfungsfrage
Welche Aussage beschreibt, wie die Grundprinzipien ein effektives Projektmanagement unterstützen?
Eine der schwierigeren Fragen zum iterativ-inkrementellen Ansatz
Was beschreibt einen iterativ-inkrementellen Ansatz?
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Wie schwer sind Examen-Fragen zu Anpassen an das Projekt?
Die Auswertung zum Thema Anpassen an das Projekt zeigt ein insgesamt anspruchsvolles Bild. Eine durchschnittliche Korrektheitsrate von 69,4 % spricht dafür, dass die grundlegenden Inhalte zwar überwiegend verstanden werden, das sichere Anwenden des Wissens aber noch nicht durchgängig gelingt. Im Vergleich zu anderen Themen liegt dieser Wert eher im soliden Mittelfeld als im besonders leichten Bereich und weist damit auf merkliche Unsicherheiten hin. Dass 57,1 % der Nutzenden mindestens einen Fehler machen, ist besonders aussagekräftig, weil damit eine Mehrheit bei der Bearbeitung ins Stolpern gerät und nicht nur vereinzelte Fehlleistungen auftreten.
Achte auf diese typischen Fehler
Eine zentrale Fehlerquelle besteht darin, dass unterschiedliche Konzepte auf derselben Ebene verortet werden, obwohl sie in PRINCE2 verschiedene Zwecke haben. Eine häufige Verwechslung ist, einen iterativ-inkrementellen Lieferansatz mit der Steuerung über Managementphasen gleichzusetzen. Zum Beispiel wird oft beschrieben, das Projekt werde in Phasen geplant und freigegeben, obwohl damit nicht der Lieferansatz, sondern die Governance und Kontrolle des Projekts gemeint ist. Dadurch werden Lieferlogik, Managementlogik und Veränderungslogik miteinander vermischt.
Ein zweites typisches Missverständnis ist, dass der iterativ-inkrementelle Ansatz mit einem rein linearen Ablauf verwechselt oder auf eine reine Endlieferung reduziert wird. Zum Beispiel wird oft angenommen, Arbeitsschritte liefen einfach nacheinander ab und das Ergebnis komme erst am Ende, obwohl gerade das wiederholte Durchlaufen von Analyse, Design, Entwicklung und Test den Kern bildet.
Ein drittes Problem ist die Übertragung von Begriffen aus dem Change-Management auf den Projektlieferansatz. Insgesamt treten die Missverständnisse vor allem dort auf, wo zwischen Vorgehensmodell, Projektsteuerung und organisatorischer Veränderung nicht klar unterschieden wird und Begriffe deshalb zu grob oder fachlich falsch zugeordnet werden.