Das Prinzip „Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen“ spielt in der PRINCE2 Foundation-Prüfung eine zentrale Rolle. Hier bekommst Du einen schnellen Überblick darüber, welche typischen Prüfungsfragen zu diesem Thema auf dich zukommen können.
Inhalt
- Was ist für "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen" in der PRINCE2 Foundation Prüfung relevant?
- Typische Prüfungsfrage zu Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen
- Prüfungsfrage 2: Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen
- Eine der schwierigeren Fragen zum Themenbereich "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen"
- Wie schwer sind Fragen zum Grundprinzip "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen"?
- Diese Fehler solltest Du vermeiden
Was ist für "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen" in der PRINCE2 Foundation Prüfung relevant?
Die PRINCE2 Foundation Prüfung fragt zu „Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen“ typischerweise danach, ob erkannt wird, dass ein Projekt nur dann weitergeführt werden soll, wenn sein Nutzen im Verhältnis zu Kosten und Risiken weiterhin überzeugend bleibt. Wiederkehrend sind dabei Fragen zur regelmäßigen Prüfung des Business Case am Ende jeder Managementphase, zur Entscheidung des Lenkungsausschusses bei veränderten Rahmenbedingungen und zur Frage, wann ein Projekt vorzeitig beendet werden sollte, wenn es nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll ist.
Häufig wird auch geprüft, wie diese Idee in den Practices Business Case, Organisation, Risiko, Issues und Pläne umgesetzt wird, etwa durch die Ausrichtung von Entscheidungen an den Geschäftszielen, die Bewertung von Bedrohungen und Chancen, die Prüfung von Änderungsanträgen auf ihre Auswirkung auf den Business Case und die Planung mit Blick auf Machbarkeit und Zielerreichung. Insgesamt zielen die Fragen darauf ab zu zeigen, dass geschäftliche Rechtfertigung kein einmaliger Startpunkt ist, sondern während des gesamten Projektverlaufs aktiv überwacht und bei Bedarf angepasst wird.
Typische Prüfungsfrage zu Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen
Die Practice „Issues“ fordert, dass jeder Änderungsantrag auf seine Auswirkungen auf den Business Case geprüft wird. Welches Grundprinzip wird durch diese spezifische Prüfung sichergestellt?
Prüfungsfrage 2: Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen
Welches Grundprinzip wendet der Lenkungsausschuss an, wenn er an jedem Phasenende prüft, ob das Projekt weiterhin ausreichend Nutzen im Verhältnis zu Kosten und Risiken erwarten lässt?
Eine der schwierigeren Fragen zum Themenbereich "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen"
Welche Aussage beschreibt die wichtigen Beziehungen zwischen der Practice „Business Case“ und den Grundprinzipien?
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Wie schwer sind Fragen zum Grundprinzip "Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen"?
Die Statistik zu „Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung sicherstellen“ zeigt, dass die Lernenden zwar insgesamt ordentliche Ergebnisse erzielen, die Inhalte aber dennoch nicht durchgehend sicher beherrschen. Eine durchschnittliche Korrektheitsrate von 70 % spricht dafür, dass der grundlegende Zusammenhang vielen Teilnehmenden vertraut ist, zugleich aber ein relevanter Anteil der Antworten noch fehlerhaft bleibt. Dass 40 % der Nutzer mindestens eine falsche Antwort geben, verdeutlicht, dass sich Unsicherheiten nicht nur vereinzelt zeigen, sondern bei einem spürbaren Teil der Lernenden auftreten.
Im Vergleich zu anderen Themen liegt die Leistung damit weder am unteren noch am obersten Rand, sondern eher in einem Bereich, der bereits ein gewisses Verständnis verlangt und Fehlanwendungen sichtbar macht. Zusammengenommen deuten beide Kennzahlen darauf hin, dass das Thema zwar nicht grundsätzlich unzugänglich ist, aber eine sorgfältige Auseinandersetzung mit den Inhalten erfordert.
Diese Fehler solltest Du vermeiden
Eine erste zentrale Fehlerquelle ist die Vermischung von Begriffebenen im PRINCE2-Modell. Zum Beispiel wird oft die Practice „Business Case“ so gelesen, als würde sie die Grundprinzipien selbst festlegen oder sogar ersetzen, obwohl sie diese nur unterstützt. Ähnlich wird „Issues“ schnell mit „Steuern nach dem Ausnahmeprinzip“ verbunden, weil beide mit Reaktionen auf Abweichungen zu tun haben, obwohl sie unterschiedliche Funktionen erfüllen. Solche Verwechslungen zeigen, dass nicht sauber zwischen Prinzip, Practice und Managementvorgehen unterschieden wird.
Eine zweite typische Fehlerquelle ist die unnötige Verengung auf nur einen Ausschnitt oder einen einzigen Zeitpunkt im Projekt. Eine häufige Verwechslung ist, dass der Business Case nur zu Beginn relevant sei, obwohl die geschäftliche Rechtfertigung über den gesamten Lebenszyklus hinweg geprüft wird. Ebenso wird manchmal angenommen, eine Practice oder ein Prinzip habe nur einen einzigen Bezug, obwohl sie mehrere Bereiche der Methode mitprägt. Dadurch geht der übergreifende Charakter von PRINCE2 verloren und Antworten werden zu eng formuliert.
Eine dritte Fehlerquelle liegt darin, dass Lernende bei einer Situation eher auf Schlagwörter als auf den eigentlichen Zweck schauen. Zum Beispiel wird bei der Prüfung von Nutzen, Kosten und Risiken am Phasenende oft „Produktorientierung“ gewählt, weil das Projektprodukt im Hintergrund mitschwingt, obwohl tatsächlich die fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung gemeint ist. Eine ähnliche Fehleinschätzung entsteht, wenn „Lernen aus Erfahrung“ gewählt wird, nur weil es um eine Bewertung von Issues geht. Insgesamt treten Missverständnisse also vor allem dort auf, wo die Funktion eines Elements, sein zeitlicher Geltungsbereich und seine Abgrenzung zu anderen PRINCE2-Begriffen nicht sicher erkannt werden.