Beim Thema „Vorbereiten eines Projekts“ kannst Du Dich auf typische Prozess-Fragen freuen, die wir in diesem Beitrag aufgreifen. So bekommst Du schnell ein Gefühl dafür, wie Vorbereiten eines Projekts in der Prüfung abgefragt wird und worauf Du besonders achten kannst.
Inhalt
- Was ist in der Prüfung bezüglich des Prozesses "Vorbereiten eines Projekts" wichtig?
- Typische Prozess-Frage zu "Vorbereiten eines Projekts"
- 2. Prüfungsfrage zum Prozess "Vorbereiten eines Projekts"
- Eine der weitere typische Frage zum Prozess "Vorbereiten eines Projekts"
- Wie ist der Bereich "Vorbereiten eines Projekts" in der Prüfung?
- Diese Fehler können sich einschleichen
Was ist in der Prüfung bezüglich des Prozesses "Vorbereiten eines Projekts" wichtig?
Die PRINCE2 Foundation Prüfung fragt im Bereich „Vorbereiten eines Projekts“ typischerweise nach Zweck und Zielen dieses frühen Prozesses und prüft dabei vor allem, ob verstanden wird, dass hier noch keine vollständige Detailplanung erfolgt, sondern zunächst mit möglichst geringem Aufwand geklärt wird, ob ein Projekt überhaupt tragfähig und lohnenswert ist.
Wiederkehrend geht es darum, eine geschäftliche Rechtfertigung und die nötigen Befugnisse für die Initiierung sicherzustellen, den Projektumfang grob zu definieren, alternative Lösungswege zu bewerten und einen passenden Projektansatz zu vereinbaren.
Häufig werden diese Inhalte bewusst von benachbarten Prozessen abgegrenzt, etwa von Initiieren eines Projekts, Lenken eines Projekts, Managen eines Phasenübergangs oder Abschließen eines Projekts, damit deutlich wird, dass Vorbereiten eines Projekts vor allem als Filter dient, um ungeeignete Vorhaben früh auszusortieren und nur sinnvolle Projekte zur Initiierung weiterzugeben.
Typische Prozess-Frage zu "Vorbereiten eines Projekts"
Was ist ein Zweck des Prozesses „Vorbereiten eines Projekts“?
2. Prüfungsfrage zum Prozess "Vorbereiten eines Projekts"
Was sind zwei Ziele des Prozesses Vorbereiten eines Projekts?
Eine der weitere typische Frage zum Prozess "Vorbereiten eines Projekts"
Welcher Prozess soll verhindern, dass eine Organisation eine solide Grundlage für ein ungeeignetes Projekt schafft?
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Wie ist der Bereich "Vorbereiten eines Projekts" in der Prüfung?
Die durchschnittliche Korrektheitsrate von 81,3 % zeigt, dass die meisten Lernenden die Inhalte zu diesem Thema grundsätzlich gut erfassen und einen großen Teil der Aufgaben sicher lösen. Im Vergleich zu den übrigen Themen liegt dieser Wert im oberen Bereich, was auf eine insgesamt solide Beherrschung des Stoffes hindeutet. Gleichzeitig zeigt der Anteil von 40 % der Nutzenden, die mindestens eine falsche Antwort geben, dass es dennoch einzelne Unsicherheiten und typische Stolperstellen gibt.
Diese Kombination aus hoher Trefferquote und einem merklichen Anteil fehleranfälliger Teilnehmender spricht dafür, dass das Thema zwar insgesamt verständlich ist, bei bestimmten Detailaspekten aber Aufmerksamkeit erfordert. Insgesamt ist das Thema daher als eher gut beherrschbar mit einzelnen anspruchsvolleren Punkten einzustufen.
Diese Fehler können sich einschleichen
Eine zentrale Fehlerquelle ist die Verwechslung benachbarter Prozesse und ihrer Rolle im Projektverlauf. Zum Beispiel wird oft „Vorbereiten eines Projekts“ mit „Initiieren eines Projekts“ gleichgesetzt, obwohl der erste Schritt nur prüfen soll, ob ein Projekt überhaupt sinnvoll und machbar ist. Ebenso wird „Vorbereiten“ leicht mit „Abschließen eines Projekts“ oder „Managen eines Phasenübergangs“ verwechselt, wenn der Blick eher auf einen formalen Projektzeitpunkt als auf den eigentlichen Entscheidungszweck gerichtet ist. Daraus zeigt sich, dass häufig nicht der Ablauf als Ganzes verstanden wird, sondern nur einzelne Stationen im Prozessmodell.
Eine zweite typische Missverständnisquelle ist, dass Zweck, Aktivität und Ergebnis eines Prozesses miteinander vermischt werden. Eine häufige Verwechslung ist, dass man bei „Vorbereiten eines Projekts“ an das Analysieren des Arbeitsaufwands denkt, obwohl es eigentlich um eine Vorentscheidung über den Wert des Projekts geht. Zum Beispiel wird oft auch die Rolle des Lenkungsausschusses oder des Projektmanagers mit dem Prozesszweck vermengt, sodass eher Zuständigkeiten als konzeptionelle Ziele genannt werden.